• Spritschonendes Fahren

    by  • 26. Oktober 2015 • Empfehlung, Klimaschutz, Mobilität

    Benzin und Diesel wird immer teurer. Foto: RainerSturm  / pixelio.de

    Benzin und Diesel wird immer teurer. Foto: RainerSturm / pixelio.de


    Viele Autofahrer überlegen sich angesichts der hohen Spritpreise, wie sie etwas Geld einsparen können. Neben einem Wechsel der Kfz-Versicherung besteht auch die Möglichkeit, durch eine angepasste Fahrweise den Spritverbrauch zu senken. Einige Bürger haben Interesse, den Schadstoffverbrauch zu senken, weil sie etwas für die Umwelt tun möchten und andere Autofahrer wollen einfach ihr Portemonnaie schonen.

    Gleich beim Starten des Fahrzeuges kann etwas für einen Spareffekt getan werden. Unnötig ist es, den Motor warm laufen zu lassen, sondern es ist sofort mit mäßiger Geschwindigkeit loszufahren. In den ersten Minuten wird nicht die Höchstleistung gefordert. Auf dem Weg zur nächsten roten Ampel geht der Fahrer rechtzeitig vom Gaspedal und lässt den Wagen bis zur Aufstelllinie heranrollen. Beim Losfahren wird zügig beschleunigt, damit möglichst viele Fahrzeuge die Grünphase nutzen können. Beim Fahren selbst werden höhere Gänge genutzt, damit der Motor in einer niedrigeren Drehzahl läuft, denn auf diesem Weg wird wesentlich weniger Sprit benötigt. Die meisten Autos verbrauchen den wenigsten Sprit bei einer Geschwindigkeit zwischen 60 und 80 km/h. Beim Tanken wird in regelmäßigen Abständen der Luftdruck überprüft. Nur bei einem richtigen Luftdruck wird der Rollwiderstand minimiert und es bringt einen weiteren Einsparungseffekt. Da gerade von Widerstand die Rede ist, so werfen wir einen Blick auf das Dach des Fahrzeuges. Wird ein Dachgepäckträger nicht benötigt, so ist dieser zu entfernen, damit wird beim Fahren der Luftwiderstand verringert.

    Ein weiterer Punkt sind zusätzliche Lasten im Kofferraum, welche täglich unnötig spazieren gefahren werden. Schon 100 kg weniger im Fahrzeug führen dazu, dass bis zu 0,6 Liter bei einer Fahrstrecke von 100 Kilometern eingespart werden. In gewissen Zeitintervallen sollte das Auto in eine Werkstatt gebracht werden, damit die Mitarbeiter schauen, ob alles noch in Ordnung ist. Ein verschmutzter Luftfilter oder das fehlerhafte Arbeiten der Zündkerzen kann den Spritverbrauch in die Höhe treiben.

    Bei kürzeren Wegen bleibt das Auto stehen und die Strecke wird zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Neben dem Einsparen von Sprit wird gleichzeitig etwas für die Umwelt und die eigene Gesundheit getan. Die meisten Autofahrer bewegen sich viel zu wenig.

    Beim Sparen von Sprit sollte nicht nur ein Element zur Anwendung kommen, erst wenn alle Punkte beachtet werden, macht sich der Effekt spürbar bemerkbar. Dieses ökonomische Fahren ist auch für Berufskraftfahrer interessant, denn so kann die Firma einen Einsparungseffekt erzielen und ist gegenüber anderen Mitbewerbern besser konkurrenzfähig. Einige Betriebe schicken ihre Fahrer zu einem Seminar, wo das spritsparende Fahren in der Praxis geübt wird und einige Tricks bei der Umsetzung verraten werden.

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