• Wie kann ich im Haushalt Energie sparen?

    by  • 27. Oktober 2015 • Klimaschutz, Umweltschutz

    Bis zu 140,00 Euro mehr für Strom sollen Durchschnittshauhalt mit der Energiewende 2013 zahlen. Da wird es langsam an der Zeit, neue Sparpotenziale zu entdecken. Wer seinen eigenen Energieverbrauch reduziert, spart nicht nur Geld, sondern trägt gleichzeitig verantwortungsbewusst zum Umweltschutz bei. Schon mit wenigen einfachen Mitteln lassen sich in dieser Hinsicht in jedem Haushalt spürbare Resultate erzielen. Zum Teil genügen auch schon einige simple Verhaltensänderungen. Mit der Bereitschaft, im größeren Stil Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen einzuleiten und / oder regenerative und alternative Energiequellen zu nutzen, steigen natürlich die Möglichkeiten zur Verbrauchs- und Kostenreduzierung. Je mehr Maßnahmen miteinander kombiniert werden, desto größer ist der sichtbare Effekt.

    1. Energie sparen beim Wäsche waschen

    Statt 60 Grad reicht beim Waschen bei normalen Verschmutzungen 40 Grad völlig aus. Die Waschmaschine sollte komplett voll sein. Auf das Vorwaschprogramm kann meist verzichtet werden. Wer einen Trockner benutzt, sollte die Wäsche zumindest kräftig mit 1400 Umdrehungen schleudern. Etliche Waschmaschinengeräte haben eine Einspartaste.

    Beim Bügeln ist immer auf die Restwärme des Bügeleisens zu achten. Sobald das Bügeleisengerät frühzeitig ausgeschaltet ist, kann die Restwärme genutzt werden.

    2. Energie sparen beim Kochen

    Beim Herd ist es wichtig, dass die Topfgröße auch wirklich auf die Kochplatte passt. Beim Kochen ist ein Deckel besonders empfehlenswert, um bis zu 10 % Energie zu sparen. Für Gerichte mit langen Garzeiten eignet sich ein Schnellkochtopf. Beim Erwärmen kleinerer Mengen ist die Mikrowelle einfach effektiver als ein Herd. Den Herd, Backofen etc. früher ausschalten, um den Stromverbrauch bis zu 20 % zu sinken. Durch die Restwärme des Herds, Backofen etc. kann das Essen weiterhin garen. Wer noch immer Wasser auf dem Herd kocht, sollte nun mit einem Wasserkocher arbeiten. Das gilt auch für den Eierkocher. Beim Kochen sollte ebenfalls mit wenig Flüssigkeit gearbeitet werden.

    3. Energiesparlampen

    Energiesparlampen verbrauchen 75 % weniger Strom, als andere Glühlampen und weisen eine enorm hohe Lebensdauer auf. LED Lampen sind im Haushalt einfach nicht mehr wegzudenken. Die Glühbirne hat ausgedient und daher sind Energiesparlampen die passende Alternative.

    4. Energie sparen am Computer

    Wer einen PC mit einem Laptop zusammen vergleicht, stellt fest, dass der PC auf jeden Fall den Kürzeren ziehen muss. Ein Notebook spart mindestens die Hälfte ein. Bildschirmschoner sind Stromfresser. So ziehen sie mehr Energie, als beispielsweise ein offenes Bearbeitungsprogramm. Wenn der PC einige Zeit nicht benutzt wird, ist das Einstellen eines Stand-by-Modus empfehlenswert.

    5. Stromfresser Fernseher

    Beim Kauf eines Fernsehers sollte auf ein stromsparendes Modell geachtet werden. Die LCD-Technik ist besser als ein Plasma-Fernseher. Der Energieverbrauch nimmt mit der Fernsehgröße zu. Ältere Fernsehergeräte ziehen im Stand-by-Modus zu viel Strom. Ratsam sind schaltbare Steckdosenleisten.

    6. Sparen mit dem Kühlschrank

    Beim Kühlschrank ist darauf zu achten, dass dieser zu keiner Zeit Sonneneinstrahlungen oder Heizkörper ausgesetzt ist. Durch die Wärme verbraucht er mehr Strom. Ebenfalls verbrauchen Kühl- und Gefrierschränke mehr Strom, wenn sie vereist sind. Deshalb sollten sie regelmäßig abgetaut werden. Bei Gefrierschränken reicht eine Temperatur von – 18 Grad, bei Kühlschränke + 7 Grad. Beim Kauf solcher Energiegeräte ist es wichtig, dass diese mit einer Energieklassenplakette ausgezeichnet sind. Wenn die Energieklassen bei A + und A ++ liegen, sind diese optimal.

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